Bei den Biberichs leben vier Generationen unter einem Dach – nah am Wasser und umgeben von viel Natur.
Die Biberichs sind Biber, verhalten sich aber ziemlich menschlich. Jürgen H. Riedel lässt sie in seinem Kinderbuch
„Im Land der wilden Biber“ für Kinder ab drei Jahren allerlei erleben. Meist aus Sicht der beiden Biberkinder Elise und Simon
erzählt er, was im Alltag so alles passieren kann. Da verwechselt Uroma Filomena die Zucker- mit der Salzbüchse und verdirbt
damit den Reisbrei, da freunden sich die Kinder nach einer furchtbar „stupfigen“ ersten Begegnung mit einem Igelbuben an, oder
Mama Johanna fürchtet irrtümlich ein Erdbeben.
Die von Thomas Dietz (Pfullingen) witzig illustrierten Geschichten sind unkompliziert und warmherzig erzählt – genau richtig zum Vorlesen. Spannung und Komik fehlen auch nicht, sodass das Zuhören Vergnügen bereitet. Köstlich ist die Episode, wie Papa Hugo, der schlechten Wetters wegen nicht im Wald arbeiten kann, zum Zeitvertreib das Baby mit einem Grashalm kitzelt, dass es niesen muss und zu schreien anfängt. Solchen Unfug macht ein Papa!
Das wird die kleinen Zuhörer freuen!
Jürgen H. Riedel, wohnhaft in Pliezhausen, ist schon beruflich ein guter Menschenkenner: Er ist Kriminalbeamter. (can)