Familie Biberich

Irgendwo da draußen im hohen Norden war die Familie Biberich daheim. Sie wohnten in der Nähe des großen See`s Bibrawasser und fühlten sich so richtig wohl.

Menschen gab es da weit und breit keine.

Bei der Familie handelte es sich um die kleine Sarah, gerade mal 6 Monate alt, den Simon, der schon 2 Jahre alt war und die  Elise, die war 3 Jahre.

Da waren noch die Mama Johanna und der Papa Hugo, die Oma Pauline mit dem Opa Klaus und die Uroma Filomena mit dem Uropa Karl.

Gemeinsam wohnten sie in einem geräumigen Haus in einem Fluss der zum See führte. Es war ein großes Haus, gebaut aus Baumstämmen, Ästen, Rinde und Schlamm. Das Haus der Biberich`s war mitten im Wasser, ungefähr 50 Meter vom Ufer weg. Zum Haus konnte man über einen Damm vom Ufer her kommen. Ein anderer Eingang war unter Wasser, weil die Biberich`s wie alle Biber ja sehr gut tauchen und schwimmen konnten. Ein Boot brauchten die nicht.

Simon und Elise hatten jeweils ein eigenes Zimmer zum Spielen und Schlafen.

Mama und Papa hatten zusammen ein Schlafzimmer genau so wie Oma mit Opa und Uroma mit Uropa.

Sarah hatte noch kein eigenes Zimmer. Die war ja noch so klein und schlief im Zimmer von Mama und Papa. 

Kinderbuchautor Jürgen H. Riedel
Familie Biberich

Gegessen wurde in der großen Wohnküche.

Dort befand sich an einen großen Tisch eine riesige Eckbank und Stühle, so dass alle von der Familie und auch noch Besucher Platz am Tisch hatten. In der Küche war auch  ein großer Herd. 

Weil es keinen Strom und kein Gas im Wald gab, wurde im Herd ein Feuer gemacht. 

Geheizt wurde übrigens auch mit Holz, das in einem großen Kachelofen im Flur verbrannt wurde.

Holz gab es im Wald ja genug.